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Der E-Bass wird zum Soloinstrument. Jacques Bono spielt Klassik und Heavy Metal auf vier Saiten. Eine Klangbreite, die manche Musiker nicht auf sechs Saiten aus ihrem Instrument herausbekommen, spielt Jacques Bono auf vier - auf dem Elektrobass. Der gefeierte Bassist solo ist Mittwoch und Donnerstag, 2. und 3. Oktober, um 20 Uhr, mit seinem Klassik-Projekt "Breaking Free" in der Pasinger Fabrik zu Gast.
Wie die Finger von Bono sich bei den Barrees über mehrere Bünde verrenken, ist schier unglaublich, "ich wende eine Kombination aus verschiedenen Techniken an, um die Suiten auf dem E-Bass spielen zu können", erklärt der Künstler. Als Ausgleich zum strikten Bach kombiniert Bono sein Klassik-Programm mit Eigenkompositionen aus dem Blues, Hard-Rock und Metall-Bereich. "Bei meiner Show sollen die Leute was erleben." Und das tun sie auch, wenn Bono seinen E-Bass mit durch die Luft wirbelndem Arm bearbeitet, Rock- und Metallriffs seinem Instrument entlockt, die manchen Sologitarristen vor Neid erblassen lassen würde.
Der aus einer Zirkusfamilie stammende Musiker hat noch viel vor. So soll bald die erste CD aufgenommen werden. Auch sieht Bono das Klangpotential seines Instrumentes längst nicht ausgeschöpft. "Den Bass kann man auch wie eine Trommel als Klangkörper verwenden", sagt der Bassist, der seinem Instrument auch treu bleiben will. "Bass ist das einzige, was ich gut kann." Gut - eine leichte Untertreibung.
(Münchner Merkur)

 

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